Vorstandsfoto

PM: Junge Europäische Föderalist*innen Niedersachen wählen neuen Landesvorstand

 

Am Samstag, den 06. Juni 2020, fand die erste online Landesmitgliederversammlung der Jungen Europäischen Föderalist*innen (JEF) Niedersachsen statt.

Unter dem Motto „GenerationE – mach’ was draus“ wurden inhaltliche Anträge diskutiert und beschlossen.
Es wurde zudem ein neuer Landesvorstand gewählt.
Als Vorsitzender wurde Jan Hörnschemeyer (24, Osnabrück) mit großer Mehrheit neu gewählt. Sein Vorgänger Tobias von Gostomski hatte sich nach zwei Jahren an der Spitze des Verbands nicht erneut aufstellen lassen. Neue stellvertretende Vorsitzende sind Furkan Zencirkiran (22, Hannover) und Henrike Gudat (24, Göttingen), die mit dem neu gewählten Schatzmeister Florian Rahn (21, Osnabrück) den geschäftsführenden Vorstand komplementieren. Zusätzlich wurden Amelie Witte (24, Osnabrück), Benedikt Spendel (23, Hannover), Thore Brandes (21, Göttingen), Julia Schmelter (27, Oldenburg) sowie Marie Malik (22, Osnabrück) als Beisitzer*innen in den Vorstand gewählt.
Die Landesmitgliederversammlung war dieses Jahr etwas ganz Besonderes!
Sie fand aufgrund der Eindämmungsmaßnahmen gegen das Coronavirus online statt, sodass alle Mitglieder per Videokonferenz zusammenkamen.

Neben den Wahlen des neuen Vorstands standen auch einige inhaltliche Anträge auf der Tagesordnung.
Der frisch gewählte Vorsitzende Jan Hörnschemeyer führt dazu aus:
“Wir sind mit allen Errungenschaften, die aus dem Projekt “Europäische Union” entsprungen sind, aufgewachsen und profitieren tagtäglich davon. Uns als Generation Europa ist es insbesondere jetzt wichtig, gemeinsam mehr daraus zu machen und unsere Vision eines Europas von Morgen umzusetzen! Es gibt viel zu tun! In einem Leitantrag zur deutschen Ratspräsidentschaft konnten wir so konkrete Forderungen, wie bspw. die Koppelung der Auszahlung von EU-Geldern an die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien oder die Schaffung des 09. Mai als unionsweiten Europafeiertag, beschließen.”

Die neue stellvertretende Vorsitzende Henrike Gudat freut sich besonders, dass mit der Agenda 20-21 auch die organisationspolitischen Leitlinien des Landesverbands festgelegt werden konnten:
“Die Agenda schafft eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit und die verschiedenen Projekte des kommenden Amtsjahres. Ein Schwerpunkt ist die internationale Vernetzung der JEF Niedersachsen durch Partnerschaften mit anderen europäischen Verbänden. Besonders stolz sind wir dabei natürlich auf unser kürzlich ins Leben gerufenes Twinning mit den Jeunes Européens (Junge Europäer) Bordeaux!”.
Das virtuelle Format der Versammlung ermöglichte es zudem, dass Frank Primault, Vorsitzender der Jeunes Européens Bordeaux ein Grußwort an alle niedersächsischen Mitglieder richten konnte.
Gudat ergänzt weiter: “Leider mussten wir uns auch von den langjährigen Vorstandsmitgliedern Tobias von Gostomski und Philipp Richter verabschieden, denen wir für ihr unermüdliches Engagement in den letzten Jahren sehr dankbar sind.”

In Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse konnte außerdem mit großer Zustimmung ein Dringlichkeitsantrag beschlossen werden, in dem die JEF Niedersachsen angesichts des Mordes an George Floyd jede Form von Rassismus auf der Welt verurteilen und die eigene Verantwortung erkennen, zu lernen, Betroffenen zuzuhören und sich als Verband eindeutig anti-rassistisch zu positionieren.
Auch wenn sogar bei einer virtuellen Versammlung alles gut geklappt hat, freuen sich die JEF Niedersachsen schon auf nächstes Jahr, wenn hoffentlich alle wieder richtig zusammenkommen können.

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