Wenn nicht Corona wäre, würde ich am liebsten reisen nach…

Malcesine, Gardasee in Italien!

Eigentlich bin ich kein Fan vom Gardasee. Viel zu viele (deutsche)Touristen, zu heiß und ohne Auto kommst du nicht weit. Doch einen kleinen Ort vermisse ich und da würde ich immer wieder hinfahren. Das Büro der Windsurfingschule Campagnola, in der ich und mein Freund die letzten zwei Jahre arbeiten durften. Er als Windsurflehrer und ich im Büro.
Das Büro ist vor allem im Sommer der beste Platz den man sich an heißen Tagen am Gardasee nur vorstellen kann. An einem alten weißen runden Tisch mit Sonnenschirm in der Mitte, sitzt man direkt am Wasser unter einem Baum, der vom Nachbargrundstück herüber ragt und hat einen super Blick zum anderen Ufer. Die Surfschule ist unter der Promenade verbaut und hat eigentlich nur zwei Räume. Im Großen sind Surfbrette und Segel untergebracht. Im Kleinen eine, nun ja, „Küche“, Umkleide, WC und Waschbecken. Außerdem stehen dort ein Kühlschrank und eine Kaffeemaschine. Also alles was Frau braucht. Vor der Surfschuleigenen Bucht steht eine Bierzeltgarnitur, überragt von einem Sonnenschirm. Dort kann man sich sein selbstgemachte Essen schmecken lassen oder es findet der Theorieunterricht statt.

Das alles kann jedoch nicht mit dem Büro mithalten, in dem ich überwiegend gearbeitet habe. Dort dürfen fast nur die Mitarbeitenden sitzen, Surfstunden bezahlt und der Überblick behalten werden. Als Computer fungiert eine alte Mappe, in der noch handschriftlich das ausgeliehene Equipment der Kund*innen notiert wird. Vor allem an heißen Tagen (diese gibt es im Sommer fast immer), wenn die Ora (Südwind) beginnt, also der Wind sich von Nord nach Süd gedreht hat, ist das Büro der best wohlklimatisierte Platz im am ganzen Strand an dem es sich den ganzen Tag aushalten lässt und einen jede/r beneidet.

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